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Jahreswechsel: Achtung Verjährung!

11.12.2019

Rechtsfrage des Tages:

Haben Sie vielleicht auch noch die eine oder andere Forderung offen? Oder diskutieren Sie noch über Ihre Ansprüche aufgrund eines Verkehrsunfalls? Warum sollten Sie bei älteren Forderungen noch schnell aktiv werden?

Antwort:

Nicht immer lassen sich Ansprüche zeitnah durchsetzen. Bei vielen Forderungen können Sie sich auch ruhig etwas Zeit lassen. Irgendwann ist aber Schluss. Tritt die Verjährung ein, kann der Schuldner mit dieser Einrede von seiner Zahlungspflicht befreit werden.

Viele Forderungen unterliegen der regelmäßigen Verjährung. Haben Sie beispielsweise privat Geld verliehen, haben Sie hoffentlich einen festen Termin für die Rückzahlung vereinbart. Mit Ablauf dieses Termins wird Ihr Anspruch fällig und die Verjährung beginnt zu laufen. Die Regelverjährung beträgt drei Jahre und beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.

Aus diesem Grund wird das Thema Verjährung alle Jahre wieder zum 31.12. brisant. Mit Ablauf des 31.12.2019 verjähren in diesem Jahr Forderungen aus dem Jahre 2016.   Möchten Sie Ihre Ansprüche sichern, sollten Sie für die Hemmung der Verjährung sorgen. Dies kann zum Beispiel durch einen schriftlichen Verzicht des Schuldners erfolgen. Oder Sie beantragen einen Mahnbescheid oder erheben gleich Klage bei Gericht. Und Achtung! Ein einfaches Mahnschreiben reicht nicht aus.

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0800 3746-555
gebührenfrei