Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie hier weitersurfen, erklären Sie sich damit einverstanden. > mehr erfahren
Oben
  • Drucken
  • schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
    Bewertungen
Familie mit Kindern

Taschengeld vom Ehegatten

6.09.2018

Rechtsfrage des Tages:

Arbeitet nur ein Ehepartner, ist er auf das Geld des anderen angewiesen. Da kann es schwer fallen, sich vom Haushaltsgeld auch mal etwas zum eigenen Vergnügen zu kaufen. Aber haben Ehegatten nicht auch ein Anrecht auf ein Taschengeld? 

Antwort:

Es ist nicht unüblich, dass in einer Ehe nur ein Ehepartner arbeiten geht, während der andere seinen Beitrag durch die Führung des Haushalts leistet. Im Gesetz werden Sie zwar keinen Paragrafen mit einem Taschengeldanspruch unter Ehegatten finden. Ehepartner sind einander jedoch gesetzlich zum Unterhalt verpflichtet. Und das nicht nur nach einer Trennung oder Scheidung.

Nach der Rechtsprechung gehört zu diesem Unterhaltsanspruch auch ein Taschengeld, das der Ehegatte zur freien Verfügung erhalten soll. Die Höhe dieses Taschengeldes hängt von den finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen der Eheleute ab. Als Richtgröße haben die Gerichte zwischen fünf und sieben Prozent des Nettogehalts als angemessen herausgearbeitet. Steht der Familie insgesamt nur wenig Geld zur Verfügung kann der Anspruch aber auch ganz entfallen.

Was der Ehepartner mit dem Geld anfängt, bleibt ihm überlassen. Rechenschaft muss er nicht darüber ablegen. Ein Nachteil besteht allerdings. Müssen Sie Elternunterhalt leisten und haben kein eigenes Einkommen, kann bei der Berechnung unter engen Voraussetzungen auf das Taschengeld zurückgegriffen werden.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich, also zum Beispiel auf Reisen, im Arbeitsleben oder beim Kauf vor Ort oder im Internet, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren.

Permalink

Tags:

Ähnliche Beiträge:

Kontakt

0800 3746-555
gebührenfrei