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Rund ums FSJ

14.09.2018

Rechtsfrage des Tages:

Viele junge Menschen wissen am Ende ihrer Schulkarriere noch nicht, wo die Reise hingegen soll. Eine interessante Möglichkeit zur Orientierung bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Was steckt dahinter?

Antwort:

Soll es nach dem Schulabschluss nicht gleich in Lohn und Brot gehen, können sich junge Leute im FSJ weiterbilden, Erfahrungen sammeln und einen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Die Rahmenbedingungen sind im Gesetz zur Förderung der Jugendfreiwilligendienste (JFDG) geregelt.

Haben Sie die Vollschulpflicht erfüllt und sind unter 27 Jahren, kann es losgehen. Zwischen sechs und zwölf Monaten können Sie sich engagieren. In Ausnahmefällen können Sie Ihr FSJ sogar auf zwei Jahre verlängern. Auch wenn es "soziales" Jahr heißt - Sie können sich auch für Berufe außerhalb des sozialen Bereiches entscheiden. Möglichkeiten haben Sie in den Gebieten Umwelt, Sport, Kultur und Denkmalpflege. Und sogar im Ausland können Sie ein FSJ verbringen.

Entscheiden Sie sich für ein FSJ werden Sie je nach Einsatzbereich in diesem Arbeitsfeld tätig. Außerdem besuchen Sie Seminare, für die Sie freigestellt und pädagogisch betreut werden. Gehalt bekommen Sie keins. Sie haben aber Anspruch auf ein Taschengeld von etwa 150 Euro sowie kostenlose Unterkunft und Verpflegung in der Einrichtung. Ist letzteres nicht möglich, erhalten Sie Geldersatzleistungen. Ihr Anspruch auf Kindergeld bleibt regulär erhalten. Wichtig ist noch, dass Sie während Ihres FSJs vollumfänglich sozialversichert sind. Der Träger oder die Einsatzstelle übernimmt die Kosten für Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung.


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